Frauenbund
Das Team des Katholischen Frauenbundes Frauenberg
Monika Traubinger, Daniela Nigl, Andrea Eibl, Martina Söllner, Evi Scheid, Bärbl Deml, Inge Hofmann, Gudrun Schmid und Kerstin Lux
Katholischer Frauenbund Frauenberg
1. Vorsitzende: Monika Traubinger
Tel.: (09498) 9040893
2. Vorsitzende: Daniela Nigl
Schriftführerin: Martina Söllner
Schatzmeisterin: Bärbl Deml





70-jähriges Jubiläum
Am 06.07.2025 feierte der Frauenbund sein 70-jähriges Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass wurden alle Mitglieder, die Zweigvereine aus Laaber und Deuerling/Waldetzenberg, die Diözesanvorsitzende und die Bezirksvorsitzende des KDFB sowie die Bürgermeister aus Brunn und Laaber eingeladen, um gemeinsam dieses besondere Jubiläum zu begehen.
Der Festgottesdienst in der Pfarrkirche begann mit einem feierlichen Einzug der Vorstandsmitglieder und Nachbarvereine mit ihren Fahnen. Die musikalische Gestaltung übernahm der Jugendchor unter der Leitung von Sylvia Berghammer. Monika Traubinger begrüßte die geladenen Gäste. Jede Frau aus der Vorstandschaft las eine Fürbitte. Ein besonderer Moment war der Gabengang, bei dem sechs Neumitglieder von 2024/25 einen Blumenstrauß, eine Kerze, den Frauenbundschal, das Gotteslob, ein schwarzes Tuch und die erste Chronik des Frauenbundes brachten. Diese Symbole repräsentierten das Vereinsleben. Nach der Kerzenweihe durch Pater Mejo beschrieb Inge Hofmann, die die Kerze gestaltet hat, die Bedeutung der Motive. Diese soll künftig bei bestimmten Anlässen und Beerdigungen von Mitgliedern brennen, um an sie zu erinnern und unsere Verbundenheit zu zeigen. Von Inge Hofmann und Bärbl Deml wurde ein besonderes „Vater unser“ vorgetragen, das mit Zwischengedanken versehen war. Nach der Kommunion beteten Evi Scheid und Gudrun Schmid das Frauenbund-Gebet ebenfalls mit ergänzenden Texten. Bei der Kollekte wurden 455 € gespendet, die dem Fond „Frauen helfen Frauen in Not“ zugutekommen sollen. Hier werden Frauen und Familien in der Diözese Regensburg unterstützt, die in Not geraten sind. Nach dem Gottesdienst wurden Gruppenfotos gemacht, um die besonderen Momente dieses Jubiläums festzuhalten.
Um das Jubiläum gebührend zu feiern fand anschl. der Festakt im Gasthaus Plank in Brunn mit 87 Teilnehmern statt. Monika Traubinger begrüßte die Ehrengäste namentlich (Diözesanvors. Martha Bauer, Bezirksvors. Michaela Meyer, jeweils vier Frauen der Zweigvereine Laaber und Deuerling/Waldetzenberg, 1. Bgm. von Brunn Karl Söllner, 1. Bgm. von Laaber Hans Schmid und geistl. Beirat P. Mejo) und alle Gäste im Saal. Weiter trug sie ein Gedicht vor, das von Fanny Söllner bereits zum 25-jährigen Bestehen verfasst wurde. Vor dem gemeinsamen Essen wurde das Tischgebet gesprochen.
Da einige Ehrengäste noch weitere Termine hatten wurden die Grußworte vorgezogen.
Die Diözesanvorsitzende Frau Martha Bauer freute sich sehr, bei diesem besonderen Jubiläum dabei zu sein und überbrachte herzliche Segenswünsche von der Diözese. Sie stellte die Fragen: „Braucht der Frauenbund Frauen?“ und „Brauchen die Frauen den Frauenbund?“ Dabei erinnerte sie daran, dass vor 120 Jahren Frauen noch einen ganz anderen Stellenwert hatten als heute. Im Nationalsozialismus wurde der Frauenbund von der Vereinsliste gestrichen. Sie ist dankbar, dass die Frauen damals so mutig waren, sich für ihre Rechte einzusetzen. Der KDFB trägt heute dazu bei, die Demokratie zu stärken und die Rechte der Frauen zu fördern. „Nur wer die Vergangenheit kennt und die Gegenwart lebt, kann die Zukunft gestalten.“ Der KDFB setzt sich für viele verschiedene Themen ein, alles zum Wohle der Gesellschaft, vor allem für Frauen. Auch der Glaube spielt eine große Rolle in unserem Engagement. Wir möchten keine reine Glaubensvermittlung sein, sondern vielmehr durch unser Handeln die Zukunft mitgestalten. Nur durch Bewegung und Einsatz können wir positive Veränderungen bewirken und die Gesellschaft weiterentwickeln. Nach ihren Worten überreichte sie ein Kuvert.
Die Bezirksvorsitzende Michaela Meyer sagte, wenn ein Verein 70 Jahre aktiv ist, ist er nicht mehr aus dem Leben wegzudenken. Sie dankte allen Mitgliedern und der Vorstandschaft für die engagierte Arbeit und wünschte weiterhin viele Jahre des Miteinanders und natürlich auch viele neue Mitglieder. Mit einem Geldbeitrag zum Fest möchte sie die Wertschätzung und Unterstützung zum Ausdruck bringen.
Bürgermeister Karl Söllner sprach, so eine geballte Lebensleistung habe er noch nie gesehen. 70 Jahre Engagement, das verdient höchste Anerkennung. 1955 war eine schwierige Zeit, doch einige Frauen haben sich zusammengetan, um den Frauenbund zu gründen. Damit haben sie Spuren hinterlassen – in unserer Gemeinde und in der Pfarrei. Der Frauenbund zeigt seit Jahrzehnten Beständigkeit, beeindruckende Kreativität und Kraft. Heute gehört dieser Tag ganz euch, sagte er – ein Grund zum stolz sein auf das, was erreicht wurde. Auch er überreichte einen Umschlag zur Unterstützung des Vereins und lud die Vorstandschaft zum Eisessen ein.
Bürgermeister Hans Schmid erwähnte in seinem Grußwort, dass er zum ersten Mal beim Frauenbund ist. Unter lauter Frauen könne man schon nervös werden, aber es gefalle ihm gut hier. Weiter meinte er unser Pfarrer Mejo strahlt Freude aus und gibt es an die Menschen weiter. Für die Glückwünsche wird er noch einen Beitrag übersenden.
Monika Traubinger überbrachte auch vom früheren Pfarrer Alois Hausmann Glückwünsche. Er freut sich, dass unser Zweigverein noch aktiv ist.
Unser geistl. Beirat P. Mejo berichtete, dass es in Indien ebenfalls einen Frauenbund gibt. Seine Mutter war auch eine engagierte Vorsitzende. Durch den Frauenbund sind damals auch Priester zu ihnen nach Hause gekommen. Der Frauenbund ist in unserer Pfarrei sehr aktiv und immer da, um zu helfen. Frauen zeigen so viel Liebe und Fürsorge, dass Männer oft nicht mithalten können. Er wünscht von Herzen Liebe und Zufriedenheit, die strahlt.
Die Vorstandschaft hatte beschlossen, auf Geschenke und Ehrennadeln beim Feiern zu verzichten und stattdessen eine zweckgebundene Spende für die Renovierung des großen Kreuzes bei den Priestergräber zu tätigen. Die genaue Höhe des Betrags wird noch festgelegt und anschließend veröffentlicht.
Weiter folgte das Gedicht „Für Gemeinschaften, die glücklich werden wollen“ vorgetragen von Inge Hofmann. Monika Traubinger gab einen kurzen Rückblick von der Gründung, die auf Drängen des damaligen Pfarrer Greger erfolgte. Die uns noch bekannten Gründungsmitglieder wurden von Inge Hofmann vorgelesen. An die Anschaffung und Weihe der Fahne 1987 wurde erinnert und einige Aktivitäten des Frauenbundes genannt.
Als nächstes erfolgte die offizielle Begrüßung unserer vier Neumitglieder (Daniela Nigl, Hedwig Böhm, Kerstin Lux und Andrea Eibl) mit einer goldenen Wachsrose.
Die Vorstandschaft gestaltet einen schönen Blumenstrauß, der die vielfältigen Begabungen unserer Frauen symbolisiert. Die verschiedenen Texte, die dabei vorgetragen wurden, erinnerten an die zahlreichen Angebote, Aktionen und Ideen, die unser Verband bietet und die unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten, die jede Einzelne mitbringt. Dies alles trägt dazu bei, unsere Gemeinschaft lebendig und vielfältig zu gestalten. Miteinander bilden wir eine bunte, blühende Gemeinschaft, in der jede ihre Stärken einbringen kann und wir uns gegenseitig unterstützen.
Es wurde in der Vorstandschaft beschlossen, zwei besondere Frauen zu ehren: Waltraud Feuerer und Inge Hofmann. Sie wurden für ihr großes Engagement und die Zeit, die sie für unseren Verein aufgebracht haben, zu Ehrenmitgliedern ernannt. Als Anerkennung wurden ihnen eine Ehrenurkunde und ein Blumenstrauß überreicht. Wir danken ihnen herzlich für ihre wertvolle Unterstützung und ihren Einsatz!
Anschließend gab es noch Kaffee und Kuchen für die Gäste. Da keine Gründungsmitglieder mehr leben, wurden die Namen der Frauenbundfrauen mit einer Mitgliedsdauer von mehr als 60 Jahren von Marianne Tischler vorgelesen. Es freut uns, dass noch Einige von ihnen dabei sein konnten.
Mit einem Dank an alle Frauen für ihr Mittun und das Interesse am Verein sowie dem Hinweis auf die nächsten Termine wurde der Nachmittag beschlossen.


Gemeinde Brunn überreicht den Frauenbund die Ehrenmedaille für jahrzehntelanges Engagement
Beim Neujahrsempfang am am 17. Januar 2026 im Gasthaus Plank ehrte die Gemeinde Brunn den Katholischen Frauenbund für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, da er ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde und der Pfarrei ist. Bürgermeister Karl Söllner übergab der Vorstandschaft die Ehrenmedaille der Gemeinde – eine Würdigung, die vor allem die vielen Stunden unermüdlicher Arbeit sichtbar macht.
Inge Hofmann sprach stellvertretend für die Vorsitzende die Dankesworte. Sie hob hervor, wie der Frauenbund seit jetzt 70 Jahren Frauen jeden Alters Raum für Begegnung, Bildung und Freude bietet. „Diese Auszeichnung gehört nicht nur der aktuellen Vorstandschaft, sondern allen Vorgängerinnen, die den Bund über die Jahrzehnte hinweg geprägt haben“.
Im Rahmen der Ehrung nutzte der Frauenbund auch die Gelegenheit, Barbara Deml für ihre herausragende Arbeit als Schatzmeisterin zu danken. Seit zwei Jahrzehnten führte sie die Kasse des Vereins mit großer Sorgfalt, Genauigkeit und Verlässlichkeit.
Pfarrei Frauenberg


